Zum 20. Todestag von Dorothee Sölle

Dorothee Sölle ist mit ihrer Poesie und Politik eine bemerkenswerte Quelle für den Glauben im 21. Jahrhundert. Foto: pixabay.de

Sommerliche Predigtreihe in der Neanderkirche

Altstadt (evdus). Der Todestag von Dorothee Sölle, der bekannten Theologin und Poetin, jährte sich am 27. April zum zwanzigsten Mal. Sölle prägte Kirchentage, hatte eine Professur in New York und galt oft als Störenfried in der Männerwelt der etablierten Nachkriegskirche. Aus ihren gesammelten Werken stammt der Satz: „Nicht der entweihte Tempel oder die leer gewordenen Kirchen klagen uns an, sondern der Zustand unserer Welt“.

Die Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf-Mitte lädt ab Sonntag, 18. Juni, zu einer Sommerpredigtreihe ein rund um das Leben und Werk von Dorothee Sölle.

Am 18. Juni predigt Pfarrerin Antje Brunotte unter der Überschrift „Ich wäre gerne fromm“.

Am Sonntag, 25. Juni, heißt das Predigtthema „Gott ins Gebet nehmen“. Gastpredigerin ist Sylvia Bukowski. Die 1949 geborene Pfarrerin im Ruhestand ist Trägerin des ökumenischen Predigtpreises und der Goldenen Menorah und Seelsorgerin im Kinder- und Jugendhospiz Burgholz in Wuppertal.

Und am Sonntag, 2. Juli, heißt das Thema des Gottesdienstes „Was Gott bei dir sucht“. Die Predigt hält Pfarrerin Johanna Kalinna.

Beginn ist jeweils sonntags um 11 Uhr in der Neanderkirche in der Altstadt, Bolkerstraße 36.

Im Anschluss an die Gottesdienste sind Interessierte zu einem kleinen Mittagsimbiss vor dem Vorplatz der Kirche eingeladen – solange der Vorrat reicht.

Vortrag mit Diskussion am 22. Juni

Am Donnerstag, 22. Juni, 19.30 Uhr, findet im Gemeindezentrum an der Neanderkirche ein Vortrag mit anschließender Diskussion zu „Eingebunden in das Gewebe des Lebens – Anliegen und Vermächtnis der Theologie Dorothee Sölles“ mit Pfarrer Dr. Georg Kalinna, Universität Hildesheim statt. Pfarrerin Antje Brunotte hat die Moderation.