Sommerliche Orgelkonzerte in der Neanderkirche

Düssedorf (evdus). Zwölf Orgelkonzerte erklingen in diesem Sommer wieder in der Neanderkirche an der Bolkerstraße im Herzen der Düsseldorfer Altstadt. Vom 26. Juni bis zum 11. September können Interessierte jeden Mittwoch um 18.30 Uhr ein Orgelkonzert bei freiem Eintritt erleben. Den Auftakt der beliebten Konzertreihe machen am 26. Juni Christian Stegmann, Kantor von St. Johannes in Kitzingen, und der Neander-Kantor Sebastian Klein, der bei diesem Konzert als Bassbariton auftritt.

Neben Kantorinnen und Kantoren aus dem evangelischen Düsseldorf musizieren in diesem Jahr außer Stegmann fünf weitere Organisten und Organistinnen aus ganz Deutschland. Auch der Komponist und frühere Kantor der Neanderkirche, Oskar Gottlieb Blarr, bestreitet ein Konzert. Blarr, der in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag feierte, überschreibt sein Konzert am 4. September mit „Immanuel Kant (1724-1804) – Königsberg und die Musik“.

Wünsche erfüllt am Mittwoch, 17. Juli, der Kölner Organist Wolf-Rüdiger Spieler. „Die heitere Orgel“ lautet der Titel der konzertanten Orgelimprovisationen zur Sommerzeit. Der Professor für Orgelimprovisation an der Musikhochschule Köln reagiert in verschiedenen Stilen auf Publikumswünsche.

Die „Sommerlichen Orgelkonzerte 2024“ enden am 11. September mit einer Orgel, einer Organistin und einem Organisten, und das Ganze zu vier Händen. Ute Gremmel-Geuchen, Titularorganistin an der Paterskirche Kempen am Niederrhein, und Heinz-Peter Kortmann, Kantor von St. Cyriakus in Krefeld-Hüls, spielen neben Werken von Grieg und Mendelssohn Bartholdy eine Sonate von Merkel und eine Suite von de Jong.

Seit 1963 präsentiert der evangelische Kantorenkonvent Düsseldorf die sommerlichen Orgelkonzerte.  Um möglichst vielen Menschen den Zugang zur Musik der „Königin der Instrumente“ zu ermöglichen, finden die Konzerte bei freiem Eintritt statt. Spenden sind nach dem Konzert willkommen. In diesem Jahr sammelt der Kantorenkonvent für eine Bach-Kantatengottesdienstreihe, die im kommenden Jahr in Düsseldorfer Kirchen aufgeführt wird.

Das gedruckte Programm der „Sommerlichen Orgelkonzerte“ ist in den evangelischen Kirchengemeinden sowie im Haus der Kirche, Hohe Straße 16, in Düsseldorf erhältlich.

Hier erfinden Sie das vollständige Programm als Pdf.

Sommerliche Orgelkonzerte in der Übersicht

1. Konzert am Mittwoch, 26. Juni

Organist Christian Stegmann und Kantor Sebastian Klein (Gesang, Bass-Bariton) präsentieren zum Auftakt Werke von Nicolaus Bruhns (1665-1697), Giovanni Antonio Rossetti (1725), Johann Ludwig Krebs (1713-1780), Johann Sebastian Bach (1685-1750), Antonin Dvořàk (1841-1904), Alexandre Guilmant (1837-1911) und Franz Liszt (1811-1886). Im Wechsel tragen sie die Partita über den Choral „Christ lag in Todesbanden“ vor. Teil des Programms ist außerdem eine improvisierte Choralfantasie über „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ nach der Melodie von Joachim Neander.

2. Konzert am Mittwoch, 3. Juli

„Sommer und Tanz“
KMD Wolfgang Abendroth, Kantor an der Johanneskirche Düsseldorf, spielt Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847), Camille Saint-Saëns (1835-1921), Robert Schumann (1810-1856) und Naji Hakim (*1955).

3. Konzert am Mittwoch, 10. Juli

„Mendelssohn und seine Zeitgenossen“
Organist Thorsten Pech spielt Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847), Ernst Köhler (1799-1847), Adolph Friedrich Hesse (1809-1863) und Ernst Friedrich Richter (1808-1879).

4. Konzert am Mittwoch, 17. Juli

„Die heitere Orgel“
Der Kölner Organist Wolf-Rüdiger Spieler präsentiert konzertante Orgelimprovisationen zur Sommerzeit in verschiedenen Stilen nach Publikumswünschen. Die Choral- und Kirchenliedthemen können zu Beginn auf „Wunschzetteln“ notiert werden.

5. Konzert am Mittwoch, 24. Juli

Der Organist Silvan Meschke spielt Werke von Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788), Johann Sebastian Bach (1685-1750), Hugo Distler (1908-1942) und Julius Reubke (1834-1858).

6. Konzert am Mittwoch, 31. Juli

Jörg-Steffen Wickleder, Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde Urdenbach, präsentiert Carl Piutti (1846-1902), Claude Balbastre (1724-1799), Samuel Scheidt (1587-1654), Georg Friedrich Händel (1685-1759), Andrea Lucchesi (1741-1801), Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847), Robert Schumann (1810-1856), Charles-Marie Widor (1844-1937), Edward Elgar (1857-1934) sowie Sigfrid Karg-Elert (1877-1933). 

7. Konzert am Mittwoch, 7. August

 Jannik Schroeder, Kantor der Oberkasseler Auferstehungskirche, spielt Werke von Dieterich Buxtehude (1637-1707), Johann Sebastian Bach (1685-1750), Oskar Gottlieb Blarr (*1934), Johannes Brahms (1833-1897), Jehan Alain (1911-1940), Maurice Duruflé (1902-1986).

8. Konzert am Mittwoch, 14. August

KMD Jens-Peter Enk konzertiert mit Werken von Niels Wilhelm Gade (1817-1890), Johann Sebastian Bach (1685-1750), Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847), Jan Albert van Eyken (1823-1868), Margaretha Christina de Jong (*1961), Rachel Laurin (1961-2023). 

9. Konzert am Mittwoch, 21. August

Yoerang Kim-Bachmann, Kantorin der Tersteegen-Kirchengemeinde, spielt Johann Sebastian Bach (1685-1750), Olivier Messiaen (1908-1992), und Antonin Dvořàk (1841-1904).

10. Konzert am Mittwoch, 28. August

Ostern – Himmelfahrt – Pfingsten
Andreas Petersen, Kantor der Friedenskirchengemeinde, präsentiert Werke von Jean François Dandrieu (1682-1738), Georg Böhm (1661-1733), Olivier Messiaen (1908-1992) und Johann Sebastian Bach (1685-1750).

11. Konzert am Mittwoch, 4. September

Immanuel Kant (1724-1804) „Königsberg und die Musik“
Der Komponist und ehemalige Neander-Kantor Oskar Gottlieb Blarr spielt Johann Kugelmann (um 1495-1542), Johann Eccard (1553-1611), Johann Podbielski (um 1650), König Friedrich II. (1712-1786), E.T.A. Hoffmann (1776-1822), Richard Wagner (1813-1883), Ernst Maschke (1867-1940), Abel Erlich (1915-2003), Michael Tariverdiev (1931-1996) und Oskar Gottlieb Blarr (*1934).

12. Konzert am Mittwoch, 11. September

Die Organistin Ute Gremmel-Geuchen und der Organist Heinz-Peter Kortmann spielen zu vier Händen Gustav Merkel (1827-1885), Edvard Grieg (1843-1907), Euwe de Jong (*1956) sowie Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847).