Pfarrerin Heike Schneidereit-Mauth ist neues nebenamtliches theologisches Mitglied der Kirchenleitung. Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland hat sie als Nachfolgerin von Christiane Münker-Lütkehans gewählt, die zum 1. März 2024 als Dompredigerin nach Berlin wechselt. Schneidereit-Mauth war neben Pfarrerin Simone Drensler (Xanten) eine von zwei Kandidatinnen für die Nachfolge von Münker-Lütkehans. Auf Schneidereit-Mauth entfielen 119 Stimmen und auf Drensler 40 Stimmen bei 17 Enthaltungen. Auf die Frage, wie sie sich die Kirche der Zukunft vorstelle, hatte Schneidereit-Mauth bei ihrer Vorstellung geantwortet: „Jung, lebendig und agil.“

Seit vielen Jahren ist Schneidereit-Mauth in unterschiedlichen Funktionen in der Evangelischen Kirche tätig. Seit 1998 ist sie Klinikpfarrerin in der Uniklinik Düsseldorf. Im Evangelischen Kirchenkreis Düsseldorf ist sie seit 2019 Skriba und Leiterin des Handlungsfelds Seelsorge, von  2007 bis 2019 war sie Mitglied im Fachausschuss „Seelsorge“.

In der Evangelischen Kirche im Rheinland ist sie seit 2009 Mitglied der Theologischen Prüfungskommission (Fachgebiet Seelsorge). Von 2013 bis 2019 war sie Theologisches Mitglied der Unabhängigen Kommission zur Prüfung von Leistungen in Anerkennung des Leids für Betroffene von sexualisierter Gewalt. Seit 2021 ist sie Mitglied im Ständigen Innerkirchlichen Ausschuss der rheinischen Landeskirche. Nebenberuflich ist Heike Schneidereit-Mauth tätig im Bereich Gestalttherapie, Supervision und Coaching.

Zu den News der Landessynode 2024.

2024-01-20T18:23:24+01:0020. Januar 2024|